Die Geschichte der Kolonie Marienfelder Weg beginnt im Jahr 1922.
Aus landwirtschaftlich genutzten Flächen entwickelte sich über die Jahrzehnte
eine lebendige Kleingartenanlage, die bis heute für Gemeinschaft,
Erholung und Naturverbundenheit steht.
Die Anfänge
Die ersten Parzellen wurden Anfang der 1920er Jahre vergeben.
Schon wenige Jahre später schlossen sich die Gartenfreunde zum
Kleingartenverein Marienfelder Weg zusammen und legten den Grundstein
für das heutige Vereinsleben.

Wachstum und Gemeinschaft
In den 1920er und 1930er Jahren entstanden Wege, Brunnen,
Wasserleitungen und das erste Vereinsheim. Die Kolonie entwickelte
sich zu einem wichtigen Treffpunkt für ihre Mitglieder und deren Familien.

Kriegsjahre und Wiederaufbau
Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch in der Kolonie seine Spuren.
Nach Kriegsende wurden beschädigte Bereiche wieder aufgebaut und viele
Gartenfreunde engagierten sich für den Erhalt der Gemeinschaft.
Einige Lauben dienten zeitweise sogar als Unterkunft für Familien,
die ihr Zuhause verloren hatten.
Moderne Entwicklung
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Anlage kontinuierlich modernisiert.
Vereinsheim, Wege und Infrastruktur wurden erneuert und an die Anforderungen
der Zeit angepasst. Gleichzeitig blieb der ursprüngliche Charakter der
Kleingartenkolonie erhalten.
Die Kolonie heute
Heute steht die Kolonie Marienfelder Weg für gelebte Nachbarschaft,
Naturerlebnis und generationsübergreifendes Miteinander. Mit regelmäßigen
Veranstaltungen, gepflegten Gärten und einem aktiven Vereinsleben blickt
sie auf eine lange Tradition zurück und gleichzeitig in eine erfolgreiche Zukunft.


Historische Meilensteine
- 1922 – Erste Verpachtung der Parzellen
- 1926 – Gründung des Vereins
- 1931 – Erstes Vereinsheim
- 1945 – Wiederaufbau nach dem Krieg
- 1985 – Bundesgartenschau Berlin
- 1996 – 70-jähriges Vereinsjubiläum
- 2020 – Herausforderungen während der Corona-Pandemie
- 2021 – Weitere Modernisierungsmaßnahmen
- Heute – Moderne Kleingartenanlage mit starker Gemeinschaft